Ladezeit und Core Web Vitals messen

Website Speed Test: Wie schnell lädt Ihre Website?

Geben Sie die Adresse ein. Google misst Ihre Seite mobil und am Desktop. Sie sehen die Gesamtnote, die Core Web Vitals als Ampel und die fünf wichtigsten Verbesserungen in verständlichem Deutsch.

Datenschutz: Die eingegebene Adresse geht über unseren Server an Google (PageSpeed Insights) und wird dabei nicht gespeichert. Ihre letzte Eingabe merkt sich nur Ihr Browser lokal.

  • Mobil und Desktop nacheinander
  • Ampel für LCP, CLS und TBT
  • Datenquelle: Google PageSpeed Insights

So sieht eine Messung aus

ihre-website.de

  • 1,8 sLCP
  • 0,03CLS
  • 90 msTBT

Animierte Illustration, keine echte Messung

Beispielauswertung

So sieht Ihre Auswertung aus

Die Werte unten sind frei gewählt und zeigen nur den Aufbau. Sie stammen nicht von einer echten Messung. Geben Sie oben Ihre Adresse ein, um die eigenen Werte zu sehen.

Beispiel

Mobil

Verbesserungswürdig

Desktop

Verbesserungswürdig

Auf dem Desktop erreicht die Beispielseite 32 Punkte mehr als mobil. Handys haben schwächere Prozessoren und langsamere Verbindungen, deshalb fällt die mobile Note meist niedriger aus.

Core Web Vitals · Mobil

LCPGrößter Inhalt

Verbesserungswürdig

3,8s

Gut: bis 2,5 s · Schlecht: über 4,0 s

Zeit, bis der größte sichtbare Inhalt der Seite angezeigt wird, meist ein Bild oder eine große Überschrift.

CLSVisuelle Stabilität

Gut

0,04

Gut: bis 0,10 · Schlecht: über 0,25

Misst, wie stark Inhalte beim Laden verrutschen. Je kleiner der Wert, desto ruhiger steht die Seite.

TBTBlockierzeit (Näherung für INP)

Verbesserungswürdig

480ms

Gut: bis 200 ms · Schlecht: über 600 ms

Zeit, in der die Seite beim Laden ausgelastet ist und nicht auf Eingaben reagiert. Dieser Laborwert dient als Näherung für INP.

Die fünf wichtigsten Verbesserungen · Mobil

  1. Bilder in einem modernen Format ausliefern

    Bilder als JPEG oder PNG sind oft deutlich größer als nötig. WebP oder AVIF zeigen dasselbe Bild mit weniger Daten.

    • Aufwand: gering
    • Beispiel: ca. 1,1 s
  2. Blockierende Dateien beim Laden verschieben

    Stylesheets und Skripte im Kopfbereich halten die Anzeige auf. Wichtiges Design zuerst laden, den Rest nachladen.

    • Aufwand: mittel
    • Beispiel: ca. 0,8 s
  3. Nicht genutztes JavaScript entfernen

    Viele Seiten laden Code, der auf der Seite nie ausgeführt wird. Das kostet Ladezeit und belastet den Prozessor.

    • Aufwand: mittel
    • Beispiel: ca. 0,6 s
  4. Serverantwort beschleunigen

    Antwortet der Server spät, beginnt alles andere ebenfalls später. Zwischenspeicher und schnelleres Hosting helfen.

    • Aufwand: mittel
    • Beispiel: ca. 0,4 s
  5. Schriften mit Ersatzschrift anzeigen

    Text bleibt sichtbar, während die Schriftdatei lädt, statt kurz unsichtbar zu sein.

    • Aufwand: gering
    • Beispiel: ca. 0,1 s

Mobil und Desktop im Vergleich

Messwerte beider Geräte. Der Punkt zeigt die Ampel: grün gut, gelb verbesserungswürdig, rot schlecht.
MesswertMobilDesktop
Gesamtnote 54 86
LCP – größter Inhalt 3,8 s 1,9 s
CLS – Verschiebungen 0,04 0,02
TBT – Blockierzeit 480 ms 90 ms
FCP – erster Inhalt 2,4 s 0,9 s
Speed Index 4,6 s 1,8 s

Grenzwerte nach Google: LCP bis 2,5 s, CLS bis 0,1, INP bis 200 ms gelten als gut. Die Gesamtnote ist ab 90 Punkten gut, ab 50 verbesserungswürdig. Mehr dazu: Core Web Vitals erklärt und 15 Maßnahmen für eine schnellere Website.

Warum Ladezeit zählt

Wer wartet, ist schnell woanders

Am Handy ist die nächste Seite nur einen Fingertipp entfernt. Erscheint Ihr Hauptinhalt spät, springt das Layout oder reagiert ein Knopf verzögert, endet der Besuch oft dort, wo er hätte beginnen sollen: bei Ihrem Angebot.

Google bewertet deshalb drei Dinge: ob der Hauptinhalt rechtzeitig erscheint, ob die Seite stabil bleibt und ob sie auf Eingaben reagiert. Die Auswertung oben zeigt Ihnen alle drei, mobil und am Desktop.

Ein Mann sitzt abends an einem Schreibtisch vor zwei Bildschirmen: links Programmcode, rechts eine Auswertung mit Diagrammen

Ergebnis lesen

Was die Zahlen bedeuten

Die Auswertung besteht aus einer Gesamtnote und drei Kennzahlen, die Google als Core Web Vitals bezeichnet. Jede hat einen Grenzwert, ab dem sie als gut gilt.

01 · GESAMTNOTE

Ein Wert von 0 bis 100

Ab 90 Punkten gilt die Seite als schnell, zwischen 50 und 89 als verbesserungswürdig, darunter als langsam. Die Note stammt aus einer Laborprüfung mit Lighthouse und fasst fünf Messwerte zusammen.

02 · LCP

Wann der Hauptinhalt da ist

Gut ist bis 2,5 Sekunden. Gemessen wird das größte sichtbare Element, meist ein Bild oder eine Überschrift.

03 · CLS

Ob der Inhalt springt

Gut ist ein Wert bis 0,1. Er sinkt, wenn Bilder und Banner ihren Platz reservieren, bevor sie laden.

04 · INP UND TBT

Wie schnell die Seite reagiert

INP misst echte Eingaben und ist bis 200 Millisekunden gut. Im Labor dient die Blockierzeit TBT als Näherung.

05 · MOBIL UND DESKTOP

Zwei Messungen, zwei Aussagen

Die mobile Messung simuliert ein durchschnittliches Handy mit gedrosselter Verbindung. Sie fällt meist schlechter aus als der Desktop und ist für Besucher mit Smartphone maßgeblich.

Formel und Rechenbeispiel

Wie die Gesamtnote entsteht

Lighthouse bewertet jeden Messwert mit einer Teilnote zwischen 0 und 1 und gewichtet sie. Die Gesamtnote ist die Summe aus Gewicht mal Teilnote:

Gesamtnote = Summe aus (Gewicht × Teilnote) × 100

Rechenbeispiel mit frei gewählten Teilnoten

Largest Contentful Paint (LCP): 25 % × 0,55
13,75
Cumulative Layout Shift (CLS): 25 % × 1,00
25,00
Total Blocking Time (TBT): 30 % × 0,45
13,50
First Contentful Paint (FCP): 10 % × 0,60
6,00
Speed Index: 10 % × 0,70
7,00
Gesamtnote (gerundet)
65 von 100

Stand: Gewichtung der Lighthouse-Versionen 10 bis 12. Google kann sie ändern. Quelle: Lighthouse-Dokumentation zur Leistungsbewertung. Die Teilnoten im Beispiel sind erfunden und zeigen nur den Rechenweg.

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